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35 ANTWORTEN JOHNNY »ICH HABE EINE FRAGE, JOEY DER HURLER«, KNURRTE ICH, ALS ich in die Küche stolperte, nachdem ich gerade seine Schwester in meine Dusche verfrachtet hatte. »Nur zu, Mr. Rugby«, schoss Joey unbeeindruckt zurück. Ich drehte mich zu Gibsie um und deutete mit einer Geste auf die Tür. »Ich brauche eine Minute, Gibs.« Mein bester Freund musste die Wut in meinen Augen gesehen haben, denn zum ersten Mal in seinem Leben machte er keine schlauen Bemerkungen oder Witze. Er stand einfach auf, verschwand aus der Küche und schloss die Tür hinter sich. »Also«, begann ich, als wir allein waren und sah Joey an. »Wer zum Teufel vergreift sich an deiner Schwester?« Joeys Augenbrauen hoben sich. »Ja, du hast mich gehört«, knurrte ich. »Ich habe sie am Freitag in der Schule gefunden, auf Händen und Knien, und sie hat sich vollgekotzt.« Ich fuhr mir wütend und mehr als erregt durch die Haare. »Irgendetwas stimmt nicht mit ihr, und ich will wissen, was es ist.« »Warum?« »Weil ich es in Ordnung bringen will.« »Warum?« »Weil niemand ihr auch nur irgendetwas antun sollte«, bellte ich. »Was hat sie dir erzählt?«, fragte er ruhig. »Dass sie über Legosteine gefallen ist«, entgegnete ich. Über Legosteine gefallen, na klar. Eher in eine Faust gefallen. Joey musterte mich einen langen Moment mit seinen stechend grünen Augen, bevor er nickte. »Wenn Shannon sagt, dass es so war, dann war es so.« »Nein ... nein! Komm mir nicht mit diesem Scheiß«, zischte ich frustriert. »Das ist nicht das erste Mal, dass ich sie mit blauen Flecken sehe.« Ich erinnerte mich genau an einen roten Fleck in ihrem Gesicht vor ein paar Wochen und an den Fleck in ihrem Nacken am Freitag. »Was ist mit ihr los?« Joey lehnte sich in seinem Stuhl zurück und sah mich mit diesem verfickt überlegenen Blick an, den ich hasste. Er wusste etwas, was ich nicht wusste, und das machte mich verrückt. Ich war mir nicht mehr sicher, ob ich Joey, den Hurler, immer noch so sehr leiden mochte. »Wer tut deiner Schwester weh?«, wiederholte ich. Er musste mir etwas sagen, bevor ich voreilige Schlüsse zog und ihm in den Hintern trat. »Sind es die Arschlöcher aus deiner Schule?« Hatte sich jemand an ihr gerächt für das, was ich am Freitag in der Bar angestellt hatte? »Waren sie es?« fragte ich. »Diese Mädchen?«