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Jetzt, in dem feuchten Sehnen, das sich zwischen ihren Beinen sammelte, in seinen Augen, die fast nur aus Pupillen bestanden, offenbarte sich, wie es zwischen ihnen sein würde, aufregend, verschwitzt, gierig. Herausfordernd. Und Olive – jetzt, da sie es vor sich sehen konnte, wünschte sie es sich so sehr. Und wie. Sie rückte näher an ihn heran, noch näher. »Nun, dann …« Ihre Stimme verlor sich, aber sie wusste, dass er sie hören konnte. Er schloss fest die Augen. »Das ist nicht der Grund, weshalb ich dich gefragt habe, ob du mit mir ein Zimmer teilen willst.« »Ich weiß.« Olive strich ihm eine schwarze Haarsträhne aus der Stirn. »Und nicht der Grund, weshalb ich dein Angebot angenommen habe.« Seine Lippen waren leicht geöffnet, er starrte auf ihre Hand. »Du hast gesagt, kein Sex.« Das hatte sie gesagt. Sie erinnerte sich daran, wie sie über ihre Fake-Dating-Regeln nachgedacht, sie in seinem Büro aufgezählt hatte, und auch daran, wie sicher sie sich gewesen war, dass sie nie und nimmer ein Interesse daran haben würde, Adam Carlsen länger als zehn Minuten pro Woche zu sehen. »Ich habe auch gesagt, es würde sich alles ausschließlich auf dem Campus abspielen. Und nun haben wir gerade zusammen im Restaurant gegessen. Also.« Vielleicht wusste er, was am besten war, aber was er wollte, war etwas anderes. Sie meinte sehen zu können, wie seine Kontrolle langsam erodierte. »Ich habe …« Er setzte sich unmerklich auf. Seine Schultern, sein Gesicht, alles an ihm war angespannt, und noch immer mied er ihren Blick. »Ich hab nichts dabei.« Es war fast ein bisschen peinlich, wie lange sie brauchte, um den Sinn seiner Worte zu verstehen. »Oh. Macht nichts. Ich verhüte. Und alles andere.« Sie biss sich auf die Lippe. »Aber wir können ja auch … andere Dinge tun.« Adam schluckte zweimal, dann nickte er, schwer atmend. »Was, wenn du mich danach hasst? Was, wenn wir zurück sind, und du denkst plötzlich ganz anders darüber …« »Das werde ich nicht. Ich …« Sie kam ihm tatsächlich noch näher. An danach wollte sie keinen Gedanken verschwenden, konnte es nicht, wollte es nicht. »Ich war mir noch nie bei etwas so sicher. Außer vielleicht in Sachen Zelltheorie.« Sie lächelte und hoffte, er würde das Lächeln erwidern. Adams Mund blieb ernst, aber das spielte keine Rolle. Denn nun spürte Olive seine Berührung auf ihrer Hüfte, auf ihrer Haut unter der Baumwolle des T-Shirts, das er ihr geliehen hatte.