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»Ich …« Ja. Nein. Vielleicht ein bisschen. »Nein. Es ist nicht deine Schuld.« Als Malcolm sich zu ihr beugte, erwiderte sie seine Umarmung und beschwichtigte ihn obendrein mit einem ungelenken Schulterklopfen. So gern sie ihm die Schuld in die Schuhe geschoben hätte, musste sie sich ja nur selbst anschauen. Die Crux ihrer Probleme – zumindest des Großteils – war ihre idiotische, behämmerte Lüge gegenüber Anh. Und dass sie mit dem Fake-Dating angefangen hatte. Jetzt musste sie bei diesem blöden Kongress einen Vortrag halten, nachdem sie vermutlich in einem Busbahnhof übernachtet und zum Frühstück eine Handvoll Moos gegessen hatte, und trotz alldem konnte sie sich einfach nicht davon abbringen, unablässig an Adam zu denken. Toll. Den Laptop unter dem Arm, machte Olive sich auf den Weg zurück ins Labor, und die Aussicht, ihre Präsentation für den Vortrag richtig zu ordnen, war so beängstigend wie deprimierend. In ihrem Bauch hatte sich etwas Bleischweres und sehr Unangenehmes ausgebreitet, und einem Impuls folgend, machte sie einen Umweg zur Toilette, ging in die am weitesten vom Eingang entfernte Kabine und lehnte sich dort an die Wand, bis ihr Hinterkopf die kalte Fliesenwand berührte. Als das Bleigewicht sich zu schwer anfühlte, gaben ihre Knie unter ihr nach, und sie rutschte mit dem Rücken die Wand hinunter, bis sie auf dem Boden saß. In dieser Haltung verharrte sie sehr lange Zeit und versuchte, so zu tun, als wäre dies nicht ihr Leben.